Der Familienbund

von Karl Mühlberg


Der Familienbund (FB) ist die demokratisch organisierte deutsche Großfamilie, die Antworten gibt auf die Auflösung und den Zerfall unserer Familien, auf grundlegende soziale Probleme sowie auf den demografischen Wandel.

Der FB ist die zeitgemäße Alternative zu den despotisch geführten Großfamilien der Moslems, Juden oder Roma und ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Verwandten mehrerer Generationen und nur denjenigen, die wollen, z.B. auf Vereinsbasis (Austritt ist möglich).


Der FB hat einen Namen Familienbund Helga Mustermann,
einen gewählten Familienrat Familienoberhaupt
Stellv. Familienoberh
Schatzmeister
Durch ein Elternwahlrecht erhalten Kinder, die Zukunft eines FB, ein Stimmrecht.
Die Mitglieder des Familienrates haften bei groben Fehlentscheidungen, Versäumnissen etc. mit ihrem Privatvermögen.
Zur Unterstützung ihrer Arbeit können sie, falls erforderlich, stundenweise einen Familienhelfer (Familien- und Steuerrechtler) anstellen.
Dieser kann sie rechtlich beraten, Aufträge abarbeiten und bei Ausfall des Familienrates die Leitung des FB übernehmen. Bei schwachen Familienbünden sollte der Familienhelfer vom Staat bezahlt werden.
sowie ein Vermögen für familiäre Belange
Eigentumswohnungen, Elternhäuser, Familiensitze, Möbel, Gerätschaften, Wertgegenstände, Finanzmittel etc. Dieses Vermögen speist sich aus Mitgliedsbeiträgen, Schenkungen und aus Erbschaften sowie aus staatlichen Beiträgen, wie der Rückgabe der Einkommensteuerbeträge der Mitglieder eines FB an deren Vermögen für familiäre Belange und Förderkredite.


Die Neugründungen von Familienbünden, die demokratisch organisierten deutschen Großfamilien, machen sich erforderlich, weil im Übereifer bei der Einführung der Demokratie in die bis dahin despotisch geführten Großfamilien der Christen und Atheisten die Subsidiarität verletzt wurde.
Oberstes Prinzip muss es sein, nur solche Entscheidungen beim Staat anzusiedeln, bei denen auf der großfamiliären Ebene keine funktionsfähigen Ergebnisse erzielt werden können. Da es in Deutschland versäumt wurde, diese demokratische großfamiliäre Ebene, den FB, vorher zu schaffen, wurden alle Entscheidungen beim Staat angesiedelt!

Es herrscht deshalb Zentralismus mit den Folgen:
Die Bundesregierung betreibt seit Jahren eine teure (ca. 200 Milliarden), ineffiziente (156 familienpolitische Förderungen) und eine wenig zielgerichtete und letztendlich erfolglose 2-Generationenfamilienpolitik wegen der Reduzierung auf Familie ist nur da, wo Kinder sind, bis hin zur meistens völlig überforderten, alleinerziehenden Mutter.
Die Familie ist eine engere Verwandtschaftsgruppe. Die kleinste Zelle unseres Volkes ist aber eindeutig eine Großfamilie, eine Mehrgenerationenfamilie!

Diese Familienpolitik der Bundesregierung gipfelt in der Doppelbelastung der Eltern (Kindesunterhalt und Altersvorsorge), in einem zusammenbrechenden Rentensystem, welches auch noch die Ausbeutung der Eltern durch Kinderlose darstellt sowie in der Zerschlagung unserer Großfamilien, dem stärkstenn soziale Umfeld, welches ein Mensch ein Leben lang hat und welches den Eltern die größtmögliche Unterstützung bieten kann.

Die Auflösung der Mehrgenerationenfamilie führt dazu, dass sich immer weniger Familienmitglieder am Familiennachwuchs, der Zukunft einer Familie und damit einer Nation, beteiligen. Die Mütter bzw. die Eltern werden praktisch von ihrer Familie, der kleinsten Zelle unserer Gesellschaft, allein gelassen, sind überfordert und neigen zu Fehlreaktionen, bis hin zu Kindstötungen, meist in der Form von Abtreibungen.

Mit ein Grund für die niedrigen Geburtenraten ist der Zerfall unserer Familien, den kleinsten Zellen unseres Volkes, gekennzeichnet durch die Aufgliederung der Großfamilie in wirtschaftlich allein lebende Einzelteile, wie Singles, Senioren, Eltern, gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit und ohne Kinder, wie Alleinerziehende, Patchworkfamilien etc.. Was praktisch einer Auflösung des Generationenvertrages gleich kommt! Der wissenschaftlich-technische Fortschritt, verbunden mit höheren Einkommen, macht diese wirtschaftliche Unabhängigkeit möglich.

Alles dies wirkt sich auch auf die erforderliche Geburtenrate aus, die seit Jahren stagniert und einen viel zu niedrigen Wert hat. In Deutschland bringt statistisch gesehen jede Frau 1,4 Kinder zur Welt anstelle von 2,5 Kinder, so dass die deutsche Bevölkerung statt gegen wärtig 82 Mio. im Jahre 2060 nur noch 61 Mio. Menschen hat und mit Hilfe der geburtenstarken despotisch geführten Großfamilien (Moslems, Roma etc.) 70 Mio.. Dies entspricht einer jährlichen Bevölkerungsabnahme von ca. 0,31%.

Der demografische Wandel, verbunden mit seit Jahren niedrigen Geburtenraten, führt nicht nur zu starken sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen, sondern auch dazu, dass sich Deutschland selbst abschafft. Er ist deshalb das Hauptproblem unserer Nation. Eine kontrollierte Einwanderung als Antwort auf den demografischen Wandel führt zur Umbevölkerung, wenn sich die Einwanderer nicht integrieren und assimilieren lassen, sowie zur Schädigung der Auswanderungsländer, wenn man nur auf gut qualifizierte, vermögende Einwanderer Wert legt. D.h. die kontrollierte Einwanderung sollte nur eine Notlösung im Falle fehlender Arbeitskräfte sein, bis Deutschland wieder seinen demografischen Wandel in den Griff bekommen hat.

Zur Sache selbst
Falls jemand Mitglied eines FB ist, werden die Einkommensteuerbeträge zur Vermögensbildung an dessen Vermögen für familiäre Belange überwiesen und werden nicht vom Staat einbehalten. Es werden sich deshalb Familienbünde gründen, weil jeder will, dass dieses Geld seine Familie erhält.

Man muss die Einkommensteuerbeträge (finanzieller Anreiz) nur groß genug machen und diesen finanziellen Anreiz auch noch durch eine prozentuale Aufwertung der kleineren Einkommensteuerbeträge auf Kosten einer prozentualen Abwertung höherer Einkommensteuerbeträge verstärken (Zusätzlicher Ausgleich zwischen Arm und Reich.), um erfolgreich bei Neugründungen zu sein.

Dieser finanzielle Anreiz ist auch ein Wettbewerbsfaktor statt Gleichmacherei und Harmonisierung.

Die volle und erfolgreiche Einführung der Familienbünde wird maximal 10 Jahre dauern.



Der Kindesunterhalt
Der Kindesunterhalt einschließlich ein Elterngehalt wird vom FB getragen. Das bedeutet, dass die Doppelbelastung der Eltern (Kindesunterhalt und Altersvorsorge) aufgehoben wird. Die Eltern sind nicht mehr unterhaltspflichtig! Sie können ihre Elternfreuden voll ausleben. Allein dies wird Eltern motivieren, FB zu gründen, falls sie noch nicht Mitglied eines FB sind.
Die Eltern sind nur noch mit der Altersvorsorge belastet.

Die Regelung des Kindesunterhaltes sichert den 3-Generationenvertrag!



Die Nachwuchssicherung und der demografische Wandel
Wenn ein Staat jährlich eine prozentuale Bevölkerungszunahme (BZ) von z.B. 0,4% für erforderlich hält, dann trifft dies auch für seine kleinsten Zellen, den Familienbünden, jeweils zu. Jeder FB kann sofort ermitteln, wie hoch seine jährliche analoge Bevölkerungszunahme (FB-JBZ) ist und kann dementsprechend seine Nachwuchssicherung (Zu- u. Abgänge) langfristig planen.



Ein Beispiel
Ein FB hat 11 Mitglieder, darunter 3 Kinder (18 Jahre und jünger) im Alter von 14 J.(2001), 12J.(2003) und 10 J.((2005) sowie 1 verstorbenes (2009) und ein ausgeschiedenes Mitglied (2011) und möchte 2015 und in den nächsten 35 Jahren wissen, wie hoch seine jeweilige Bevölkerungszunahme ist.

Man beginnt die Tabelle mit dem Geburtsjahr des ältesten Kindes 2001 in 1., trägt in 2. die Mitgliederanzahl von 2015 11 plus 3 Kinder minus 2 Abgänge = 10 Mitglieder ein und füllt die Spalten 3. u. 4. aus. In Spalte 5. wird die prozentuale jährliche Mitgliederentwicklung (JME) eingetragen. Ausgeschiedene Mitglieder werden mit 0,00% gewertet, weil sie der Gesamtbevölkerung erhalten bleiben. Dito neu aufgenommene Mitglieder.

Die jährlich analoge Bevölkerungszunahme eines Familienbundes FB-JBZ (Spalte 6.) ergibt sich jeweils aus den aufsummierten JME-Werten dividiert durch die Anzahl der Aufsummierungen. Z.B. 2004: 19,09% dividiert durch 4 = 4,77%.

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.
Jahr Mitglieder Zu- u. Abgänge Mitglieder JME FB -JBZ BZ
2001 10 +1 Kind 11 10,00% 10,00% >0,4%
2002 11 --- 11 0,00% 5,00%
2003 11 +1 Kind 12 9,09% 6,36%
2004 12 --- 12 0,00% 4,77%
2005 12 +1 Kind 13 8,33% 5,48%
2006 13 --- 13 0,00% 4,57%
2007 13 --- 13 0,00% 3,92%
2008 13 --- 13 0,00% 3,42%
2009 13 -1 verstorbenes
Mitglied
12 - 7,69% 2,19%
2010 12 --- 12 0,00% 1,97%
2011 12 -1 verstorbenes
Mitglied
11 0,00% 1,79%
2012 11 --- 11 0,00% 1,64%
2013 11 --- 11 0,00% 1,52%
2014 11 --- 11 0,00% 1,37%
2015 11 --- 11 0,00% 1,32% >0,4%
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2020 11 --- 11 0,00% 0,99% >0,4%
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2025 11 --- 11 0,00% 0,79% >0,4%
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2030 11 --- 11 0,00% 0,66% >0,4%
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2035 11 --- 11 0,00% 0,56% >0,4%
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2040 11 --- 11 0,00% 0,49% >0,4%
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2045 11 --- 11 0,00% 0,44% >0,4%
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2050 11 --- 11 0,00% 0,39% <0,4%


Nur FB, die die staatliche Vorgabe der jährlichen prozentualen Bevölkerungszunahme von z.B. 0,4% erfüllen, haben ein Anrecht auf die Rückgabe der Einkommensteuerbeträge.

FB, die die staatliche Vorgabe der jährlichen prozentualen Bevölkerungszunahme von z.B. 0,4% nicht erfüllen, denen können die zurückgegebenen Einkommensteuerbeträge jährlich abgesenkt werden. Dies muss von Fall zu Fall entschieden werden. Der Planung der Nachwuchssicherung unter Berücksichtigung zukünftig verstorbener Mitglieder ist deshalb besonderer Aufmerksamkeit zu widmen.


Bildung und Erziehung
Die Bildung jeglicher Art muss zentralisiert werden. Dazu wäre ein FB überfordert. Mit gut erzogenen, hilfsbereiten und lernwilligen Kindern kann ein FB im eignen Interesse einen wesentlichen Beitrag bei der Bildung leisten, was sich auch später auf die zurückgegebenen Einkommensteuerbeträge auswirkt! Deshalb wäre eine enge Zusammenarbeit von Kindergarten, Schule und FB absolut erforderlich. Bildungsabschlüsse jeglicher Art müssen deutschlandweit vergleichbar sein. An der Finanzierung der Berufsausbildung sind die FB angemessen zu beteiligen.

Die Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungen sollten weiterhin beim Staat angesiedelt sein, zumal die Rentenversicherung bei steigender Bevölkerungszahl und dem Wegfall der Doppelbelastung der Eltern nicht mehr gefährdet ist.


Anmerkungen:
Eine reine finanzielle Hilfe, wie Kindergeld, Betreuungsgeld etc. würde vorrangig sozial schwache Familien animieren, sich mehr Kinder anzuschaffen; dadurch bedingt sind diese Kinder aber meist schlecht erzogen, wenig gebildet und arbeitsunwillig sowie HartzIV anstrebend. Deshalb sollten Kindergeld, Betreuungsgeld etc. abgeschafft werden und nur leistungsabhängige Geldbeträge gezahlt werden.

Ein Volk, das in der Demokratie lebt, muss dies auch seiner kleinsten Zelle zugestehen. Nicht nur zugestehen, sondern auch ermöglichen.
Der Familienbund ist wegen seiner Organisationsform Demokratie fördernd und er wirkt deshalb auch nachfolgend integrierend und assimilierend.
Es wird deshalb darauf hingewiesen, dass man den despotisch organisierten Großfamilien, weil sie keine Großfamilienvermögen wie ein FB besitzen, keine Einkommensteuerbeträge rücküberweisen kann. Es sei denn, sie organisieren sich demokratisch!

Das Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz könnte einen positiven Beitrag in Bezug auf den demografischen Wandel liefern, indem bei den Freibeträgen, den Steuersätzen und den Steuerklassen berücksichtigt wird, ob ein Erbe oder ein Beschenkter Kinder hat und wie viele:

Nachkommen / Kinderanzahl Freibetrag
0 100.000 EUR
1 200.000 EUR
2 400.000 EUR
3 600.000 EUR
4 und mehr 800.000 EUR


Das Pflichtteil ist abzuschaffen.


Weitere Vorteile des Familienbundes:
Ein Familienbund bietet Kindern, unseres Volkes Zukunft, beim Ausfall eines oder beider Elternteile die größtmögliche Sicher- und Geborgenheit. Sie haben weiterhin eine starke Familie, weil sie dort von Geburt an Mitglied sind.

Mütter haben im Familienbund den höchsten familiären Stellenwert. Sie erfahren deshalb dort jegliche Unterstützung und Anerkennung, weil sie die Zukunft eines Familienbundes sichern.

Die Abbruchzahlen ungewollter Schwangerschaften bei Frauen eines Familienbundes werden deutlich zurückgehen.

Die Einführung des Familienbundes bietet die Möglichkeit, die Anzahl der sozial Schwachen durch Integration in ihren Familienbund drastisch zu verkleinern.

Jeder Mensch wird immer in eine Familie hineingeboren. Familien mit einem Familienbund bieten ihm die bestmöglichen Lebensperspektiven.

Die ältere Generation hat wieder ein festes soziales Umfeld.

Für die Sozialforderung nach bezahlbaren Mieten durch Erwerb von Wohneigentum für sozial Schwache bietet ein Familienbund die geeigneten Rahmenbedingungen.

Elternhäuser können nicht mehr bei vielen Nachkommen durch das Erbschaftsteuergesetz zerschlagen werden.

Im Gegensatz zur Großfamilie kann innerhalb des Familienbundes jegliche Familienform, auch die der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft, gelebt werden. Mit jeder Geburt, mit jeder neuen Partnerschaft, bei Trennungen oder Ableben stellt sich ein Familienbund immer wieder neu auf.

Schwänzt ein Kind die Schule und es erfolgt eine Geldstrafe, dann bezahlt es nicht mehr die alleinerziehende Mutter, sondern der Familienbund, und der wird dann munter.

Roma-Großfamilien könnte man mit Hilfe eines Familienbundes und eines zielstrebigen Familienhelfers in die Reihe bringen.

Die Beispiele könnte man fortsetzen. Nachteile über die Bildung eines Familienbundes sind bisher nicht bekannt. Eventuellen Clan-Bildungen kann man durch Aufspaltung eines Familienbundes begegnen.

Aber bisher ist auch kein soziales Problem bekannt, welches man nicht mit Hilfe des Familienbundes lösen könnte.

Sogar das Sozialproblem, dass die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden, lässt sich mit Hilfe des Familienbundes und des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes regulieren. Z.B. kann man den Freibetrag eines Familienbundes auf 200.000 € x Anzahl der Mitglieder minus aktuellem FB-Vermögen begrenzen.

Auch Erbschaftsauseinandersetzungen fallen weg, weil der Erbe letztendlich immer der Familienbund, die Familie ist.

Familie hat in Deutschland immer noch einen hohen Stellenwert. Und die Sehnsucht nach einer starken Familie ist ungebrochen.



Zusammenfassung
Der Familienbund hat einen juristisch einklagbaren Drei-Generationenvertrag für die Lebensphasen: Kindheit und Jugend, Arbeitsalter und Lebensabend. Der Familienbund ist deshalb mehr als nur eine Solidargemeinschaft. Er ermöglicht es einem Volk, demokratisch jede erforderliche Altersstruktur aufzubauen.